365 Tage bis zur eigenen Kollektion

Bild mit verschieden farbigen Nähseiden

365 Tage. 365 Tage Zeit, das Projekt durchzuziehen. Welches? Ich werde Designerin. Designerin von meiner eigenen Kollektion – zu Beginn nur für mich, später vielleicht auch für andere. Mindestens 10 Minuten pro Tag werde ich dafür verwenden – als fixer Bestandteil meines Tagesablaufs. Sei es ein Post, das Ansehen eines Nähtutorials, das Dokumentieren meiner eigenen Erfahrungen oder die Arbeit an meinem eigenen Label. 365 Tage, 3650 Minuten. Mindestens.

Ziele des Projektes

Aufgrund strenger rechtlicher Bestimmungen in Österreich darf ohne Meisterprüfung keine selbsthergestellte Kleidung verkauft werden. Somit fällt ein Gewerbe (vorerst) flach – es gibt aber trotzdem genügend Gründe, die für das Projekt sprechen:

  • Ich habe maßgeschneiderte Kleidung.
  • Es ist ein sinnvoller Zeitvertreib (lebenslanges Lernen).
  • Ich erweitere meine (Näh-)Kompetenzen.
  • Ich bin total flexibel, was Farben und Schnitte betrifft.
  • Ich bringe meine Ideen auf Papier – bzw. auf meine Haut.
  • Es macht mir Freude.
  • Kostenersparnisse gegenüber dem Kauf von herkömmlicher Kleidung  (in manchen Fällen).
  • Ich kann später auch für meine Liebsten Kleidung nähen.

Der Ablauf

Da es sich um ein kreatives Projekt handelt, gibt es keine starren To-Do-Pläne, Milestones & Deadlines. Kreative Phasen werden genutzt. Wenn mir danach ist, nähe ich. Wenn nicht, wird gebrainstormt, im Internet recherchiert, Nähvideos angesehen oder Pinterest nach Ideen durchforstet. Wichtig ist fürs erste nur, meinen Stil zu finden. Was macht mich aus, für wen möchte ich (später) produzieren?

Mögliche Ideen für meinen Slogan:

  • Nature clothing for wild nature loving girls.
  • Wear for feeling irresistible & self confident.
  • Lieblingsteile für Lieblingsmenschen.
  • focudiction. focused + addiction
  • cherish me.  clothing you hang on to.

Der letzte Slogan zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht. Das passt zu mir, das ist authentisch. Ich hänge an Menschen und Dingen, die ich einmal lieb gewonnen habe – ich kann nicht anders!

Nun fehlt noch ein Markenname. Ein erstes Brainstorming brachte folgende Ideen zutage:

  • Wild Bird
  • marykate
  • eleanor
  • ina & kate
  • katelins
  • lebling
  • kate & phil
  • katerina
  • tigger & pünktchen

Gerne könnt ihr mir dazu ein Feedback in den Kommentaren zukommen lassen! Welcher Name spricht euch an?

Der Zeitplan

Das Projekt gliedert sich in drei Phasen:

1. Phase: Erlernen der erforderlichen Kompetenzen

Wie zeichne ich Schnitte? Wie nähe ich einen Reißverschluss ein? Was muss ich beim Nähen von Ärmeln beachten? In diese Phase fällt ebenso die Festlegung des Labelnamens (Marke) und des Slogans. Die erste Phase begann mit 1. Jänner 2017 und wird am 31. März 2017 beendet.

2. Phase: Vorbereitung meiner Kollektion

Schnitte suchen und zeichnen, in Stoffgeschäften stöbern und passende Stoffe kaufen, erste Entwürfe aus günstigen Stoffen anfertigen, Schnitte nachbessern und überarbeiten – all dies geschieht in Phase 2. Diese erstreckt sich von 1. April 2017 bis 31. August 2017.

3. Phase: Nähen meiner Kollektion

Die Kollektion umfasst ein Kleid, einen Rock, ein Top, eine Weste und einen Blazer. Die Schnitte und Farben sind so aufeinander abgestimmt, dass verschiedene Kombinationen daraus möglich sind. Jedes Teil wird mit meinem Label versehen und ist ein Unikat. Die dritte Phase startet am 1. September 2017 und endet spätestens am 31. Dezember 2017.

Das Budget: 1.800 Euro.

Wieviel Geld wird für welches Ergebnis ausgegeben? Der Output misst sich nicht nur an materiellen Dingen wie der hergestellten Kleidung, sondern auch an Lebenserfahrung, Kompetenzerweiterung oder Steigerung des Selbstwertgefühls. So trägt ein Nähkurs zur Kompetenzerweiterung bei, der Kauf von Stoffen und Nähzubehör ist die Voraussetzung für die Produktion. Auch eine Reise ist im Budget enthalten. Voraussichtlich nach Spanien, da die Mode hier schon lange in den Läden hängt, bevor wir in Österreich überhaupt eine Ahnung haben, welche Schnitte und Farben zukünftig angesagt sind.

1.800 Euro mögen im ersten Anschein nach viel Geld klingen. Gründe dafür sind die Anschaffung des Materials, z.B. der Etiketten, diverser Nähseiden und Stoffe, Schrägbändern oder Schneideunterlage. Diese Anschaffungen sind bei weiteren Kollektionen gar nicht oder nur bedingt notwendig. Mehr als die Hälfte des Budgets sind für die Reise nach Spanien eingeplant.

Fürs erste bin ich stolz, wie toll mein erster Blogbeitrag zu diesem Projekt geworden ist und freue mich schon darauf, euch bei meinen weiteren Schritten teilhaben zu lassen!

Mitmachen erwünscht!

Du möchtest auch eine eigene Kollektion entwerfen? Prima – dann melde dich bei mir! Mit Working Out Loud (kurz: WOL) ist das problemlos und ortsunabhängig möglich. Buchtipp: Working out loud von John Stepper

 

“Be a hero, if not for others, then for yourself.” ― Muktinath Vishwakarma

 

In diesem Sinne – bis bald!

Eure

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